Gelungener Austausch beim Frühstück der Senioren- Union in Mönchengladbach
Seniorenfrühstück mit ernstem Thema: Wie sieht der aktuelle Stand des Zivil- und Bevölkerungsschutzes in MG aus?
Am 10. Februar lud die Senioren-Union Mönchengladbach zum Frühstück in das AWO-Rheydt an der Brandenberger Str. ein. Fast 60 Seniorinnen und Senioren trafen sich bei Kaffee, Brötchen und bester Stimmung – und die Mitarbeiter der AWO waren wie immer unglaublich freundlich. Das Frühstück war gemütlich, das Thema umso wichtiger. Die Senioren-Union durfte auch die beiden Landtagsabgeordneten Odermatt und Klenner willkommen heißen. Sie nahmen nicht nur an der Veranstaltung teil, sondern nutzen die Gelegenheit, mit ins Gespräch zu kommen und sich über hervorgebrachte Anliegen auszutauschen.
Zu Gast waren außerdem der leitende Fachbereichsleiter der Feuerwehr Mönchengladbach, Herr Dirk Schattka, sowie sein Kollege Herr Vogts. Gemeinsam gaben sie spannende und anschauliche Einblicke in den Zivil- und Bevölkerungsschutz in Mönchengladbach – ein Thema, das die Seniorinnen und Senioren sichtlich bewegte.
Die Fragen aus der Runde zeigten schnell: Hier saßen keine bloßen Zuhörer, sondern wache und bestens informierte Bürgerinnen und Bürger aus Mönchengladbach. Wie ist unsere Stadt auf eine Not- oder Krisenlage vorbereitet? Wie stabil ist unsere Infrastruktur wirklich? Und was passiert, wenn Strom, Wasser oder Medikamente plötzlich knapp werden? Die Antworten waren offen, ehrlich und machten deutlich: die Schutzräume sind Mangelware, Vorräte und Reserven begrenzt – und die Infrastruktur ist fragiler, als man es sich im Alltag erhofft. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass Mönchengladbach im Ernstfall gut vorbereitet ist. Die verschiedenen Hilfsdienste, Einsatzkräfte und städtischen Stellen arbeiten eng und gut organisiert zusammen. Abläufe und Zuständigkeiten sind abgestimmt. Dieses starke Netzwerk vermittelt Sicherheit und zeigt, dass man sich in Mönchengladbach auch in herausfordernden Situationen gut aufgehoben fühlen darf.
Die Senioren-Union Deutschland hat hierzu einen Antrag zur Stärkung und zum Ausbau des Zivil- und Bevölkerungsschutzes gestellt. Doch reicht der Blick nach Berlin nicht aus: Es galt ganz konkret den Blick zu richten darauf, wie es um Mönchengladbach steht. Das Seniorenfrühstück hat gezeigt, wie wichtig Information, Austausch und ein wacher Blick auf dieses Thema sind – selbst (oder gerade) beim Kaffee am Vormittag.
Auf ein gemeinsames Fazit konnte man sich bereits jetzt einigen. Das Frühstück hat nicht nur satt gemacht, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Und eines ist sicher: Mönchengladbachs Seniorinnen und Senioren sind vorbereitet – zumindest geistig!












